Monatsarchiv für August 2008

Lost Planet: Extreme Condition

Mittwoch, den 20. August 2008

 

Auf der X-Box 360 schon länger vertreten, haben nun auch PS3 Besitzer die Möglichkeit, den Eisplaneten E.D.N III, auf dem die Menschheit in ferner Zukunft Zuflucht sucht, näher zu erkunden. Die in Anime ähnlichen Zwischensequenzen erzählte Story verrät nicht viel und verwirrt eher, als das sie Licht ins Dunkel bringt. Der Spieler ballert sich im Spielverlauf durch Horden von Akrids, insektenartige Aliens, die dem Hauptdarsteller nach dem Leben trachten. Eine Reihe von Waffen erleichtert den Kampf gegen das Ungeziefer. Maschinengewehre, Raketenwerfer und Gatlingkanonen gehören zur Ausrüstung den Solo Kämpfers. Dazu lassen sich hier und da so genannte Vital Suits, schwer bewaffnete und gepanzerte Mechs, zur Vernichtung der Angreifer nutzen.

Um im Spiel Höhenunterschiede zu überwinden, kann der Spieler eine Art Enterhaken nutzen, den er auf eine höher gelegene Ebene richtet und daran hochgezogen wird. Die Spielzeit ist mit ca. 7 Stunden klar zu kurz geraten, verschiedene Lösungswege gibt es nicht, das Leveldesign gestaltet sich linear. Bei der Umsetzung auf die PS3 kamen leider zu der bereits von der X-Box 360 bekannten lahmen Story und der schwachen KI noch einige kleinere Probleme hinzu. So reißt Euch ein Treffer eines Raketenwerfers jedes Mal zu Boden, wobei die Figur danach wertvolle Sekunden mit dem Aufstehen vergeudet, um im schlimmsten Fall gleich wieder zu Boden zu gehen. Für Freunde der gepflegten Massenballerei mit großer Waffenauswahl in einem grafisch schicken Szenario, lohnt sich Lost Planet: Extreme Condition dennoch. Das Kämpfen mit Mechs gegen einen übergroßen Super Alien macht besonders Spaß und fordert sogar etwas Taktik vom Spieler.

Die Sims gestrandet für die PS3

Mittwoch, den 13. August 2008

Das beliebte Simulationsspiel “Die Sims” gibt es nun auch für die Playstation 3. Dieses Spiel grenzt sich etwas von den vorigen Spielen ab, da es eine eigenständige Handlung hat in der man eine Mission erfüllen, seine Freunde nach einem Schiffsunglück finden und retten muss. Der Spieler kann sich seinen individuellen Sim vor Spielstart gestalten und ihm einen Namen geben.
Man beginnt auf einer kleinen Insel seinen Sim kennen und lieben zu lernen und seine Bedürfnisse wie Hunger, Schlaf und Hygiene zu befriedigen. Den Sim steuert man wie gewohnt mit dem “Controller” rund um die Insel, fängt Fische und arbeitet um sich anschließend einen Unterschlupf bauen zu können. Sobald diese Grundbedürfnisse gedeckt sind, fängt der Sim an neue und teilweise unbewohnte Inseln zu erkunden und verschiedene neue Pflanzen und Baumarten kennen zu lernen. Damit kann sich der Sim immer wieder weiterentwickeln und neue Wohn- und Schlafgebäude produzieren. Irgendwann im Spielverlauf trifft der Sim auf seine Freunde, die er wieder neu kennenlernen, sie retten oder wiederbeleben muss.
Dazu ist ein wenig Aufmerksamkeit im Spiel gefragt da einige Rätsel und damit verbundene Gegenstände, Hölzer und ähnliches nur schwer zugänglich ist und die Insel gründlich erforscht werden muss.
Praktisch ist auch, dass das Spiel automatisch nach einer gewissen Spielzeit oder an einem gewissen Punkt im Spiel speichert und einen auch darauf hinweist.